Warum Sonnencreme wichtig ist – 5 Tipps, die Ihnen helfen Ihre Haut zu schützen

Lesen Sie unsere Tipps, um den nächsten Sonnenbrand zu vermeiden!

Junge, die Sonnencreme, Lotion, Brille und Handtuch hält.png
© Shutterstock

Der Sommer steht vor Tür und viele können aus kaum abwarten, endlich wieder Sonne zu tanken. Wer kennt es nicht? Die ersten warmen Sonnenstrahlen verleiten einen oft dazu sich in den Garten oder auf den Balkon zu legen und zu entspannen. Übertreiben sollte man es mit dem Sonnenbaden jedoch nicht! Denn nicht selten endet das Ganze mit einem schlimmen Sonnenbrand. Wenn man in den Sommermonaten die Sonne anbeten möchte, sollte man sich und seine Lieben ausreichend schützen. Diese Tipps und Tricks schützen Groß und Klein vor den Gefahren, die übermäßiges Sonnenbaden mit sich bringen können.


Vorsichtig rantasten


Nach den Wintermonaten braucht unsere Haut eine Weile, um sich wieder an die Sonne zu gewöhnen. Deshalb sollte man es am Anfang nicht mit dem Sonnenbaden übertreiben. Manche Menschen nutzen vor den ersten, realen Sonnenbädern gern das Solarium. Natürlich sind die Sessions kurz zu halten, denn man möchte die Haut nur auf die UV-Strahlung vorbereiten und sie nicht tatsächlich bräunen. Das ist natürlich kein Muss! Aber denken Sie daran Ihre haut Schritt für Schritt an die Sonneneinstrahlung zu gewöhnen.


Der richtige Sonnenschutz

Sonnenmilch-, Spray oder doch lieber Öl? Es gibt unterschiedliche Arten von Sonnenschutzmitteln. Welche für Ihren Hauttyp passt haben wir hier für Sie aufgelistet:

  • Creme: Die klassische Creme eignet sich für Personen mit Neurodermitis sowie für Personen mit normaler bis trockener Haut. Sie ist ebenfalls für Sonnenallergiker und Kinder geeignet.
  • Spray: Sonnenspray ist für alle Hauttypen geeignet und ist besonders wegen seiner einfachen und schnellen Anwendung beliebt. Vor allem für Kinder ist das sehr praktisch.
  • Milch: Die beliebte Sonnenmilch ist für normale bis trockenen Hauttypen geeignet. Auch Personen, die an Neurodermitis leiden, greifen gern zur Milch-Variante.
  • Gel: Diese Art von Sonnenschutz ist ideal für Sportler und Sportlerinnen sowie für Personen, die zu unreiner Haut neigen.
  • Öl: Durch die feuchtigkeitsspendende Wirkung von Sonnenöl ist diese Form des Sonnenschutzes sehr gut für Personen mit trockener Haut geeignet.
  • Fluid: Das Sonnenfluid eignet sich für Personen mit Mischhaut und fettiger Haut. Außerdem schützt es Personen an einer Sonnenallergie (Mallorca-Akne) oder Couperose leiden.


Auf UV-A- und UV-B-Schutz achten


Eine gute Sonnencreme sollte Sie vor UV-A und UV-B Strahlen schützen. Achten Sie also darauf, dass diese Angaben auf der Sonnencreme angegeben sind. Das UV-A-Licht sorgt für eine kurzzeitige aber dafür sofort sichtbare Bräune. Ein Sonnenbrand entsteht kaum durch UV-A Strahlung, trotzdem erhöht sich dadurch die Gefahr an Hautkrebs zu erkranken. Es ist das UV-B-Licht, das für Sonnenbrände verantwortlich ist. Gleichzeitig trägt die UV-B-Strahlung zur Entstehung einer langanhaltenden Bräune und den Aufbau einer Lichtschutzschwiele. Schauen Sie also darauf, dass Ihr Sonnenmittel Schutz vor beiden Strahlungstypen gewehrleistet.

Augen und Kopf nicht vergessen


Egal ob beim Sporteln oder Bräunen in der Sonne, der Kopf und die Augen werden leider häufig außer Acht gelassen. Deshalb empfiehlt es sich bei längeren Aufenthalten in der prallen Sonne immer eine Kopfbedeckung zu tragen. Dadurch verringert sich die Gefahr eines Sonnenbrands auf der Kopfhaut und eines Sonnenstichs. Ihre Augen schützen Sie am besten mit Sonnenbrillen, die auch tatsächlich vor UV-Einstrahlung schützen. Gütesiegel dafür sind “100 Prozent UV“‚“UV-400" oder "CE".


Die 3-S Regel: Nachcremen nach Schwitzen, Sport und Schwimmen


Einmal eincremen reicht? Falsch gedacht! Sie sollten im Laufe des Tages immer wieder nachcremen, denn das Sonnenmittel verliert mit der Zeit seine schützende Wirkung. Vor allem nach dem Schwitzen, Sporteln oder Schwimmen sollten Sie unbedingt zur Tube greifen. Denken Sie bitte auch daran, dass Sie das Sonnenschutzmittel mindestens 30 Minuten vor Beginn des Sonnenbadens auftragen.


Sonnenschutz-Tipps für Babys


Baby Haut reagiert besonders stark auf UV-Strahlung! Deshalb ist es umso wichtiger Ihr Baby davor zu schützen. Der Eigenschutz der Haut von Kleinkindern und Babys ist sehr gering. Ohne Sonnenschutz können Kleinkinder deshalb schon nach 5-10 Minuten bei direkter Sonneneinstrahlung einen Sonnenbrand entwickeln. Zwischen 11 und 16 Uhr sollten sich Kleinkinder prinzipiell nicht in der Sonne aufhalten. Natürlich geht das nicht immer. Wenn man also doch mal im Freien ist, sollte man Babys mit einer Lotion mit möglichst hohem Lichtschutzfaktor eincremen. Dafür eignet sich Sonnencreme mit einem SF 30 auf der Basis von Micropigmenten und rein physikalischen UV-Filtern wie Zinkoxid oder Titan. Bei Kindern zwischen 1 bis 3 Jahren können Sie auch Sonnenschutz mit zusätzlichen chemischen UVA- und UVB-Sonnenschutz-Filtern benutzen. Damit kann der SF auf 50 erhöht werden. Wichtig: Trocknen Sie Babys nach dem Plantschen sofort ab und cremen Sie nach! Die Bekleidung spielt eine wichtige Rolle. Inzwischen gibt es Kinderkleidung, die einen UV-Schutz hat. Leider ist dieses Gewand noch teuer. Was unverzichtbar ist, ist eine Kopfbedeckung für die Kleinen.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen ein bisschen weiterhelfen und hoffen, dass Sie beim nächsten Sonnenbad ans uns denken!

Juuhu_Logo_Rund_630x630.jpg
Die Redaktion
Haben Sie einen Tipp für uns? Dann schreiben Sie uns unter: [email protected]

Themenwelten