Befestigung der Wäschespinne

Die Befestigung der Wäschespinne klappt auch ohne große Muskelkraft.

Wäschespinne_mit_frischer_Wäsche_im_Garten
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Eines ist klar: Wenn man die Möglichkeit hat, nutzt man das schöne Wetter, um seine Wäsche zu trocknen und damit Strom zu sparen. Doch dann merkt man, dass die Wäschespinne leider keine 8 Beine für den Halt hat. Was ist nun zu tun? Wir helfen Ihnen!

Was ist eine Wäschespinne eigentlich?

Eine Wäschespinne ist im Gegensatz zu einer echten Spinne nicht lebendig und auch nicht gruselig (außer man hat eine "Wäschespinnenphobie"). Sie sind gerade an heißen oder windigen Tagen sehr begehrt und praktisch, um die Wäsche draußen trocknen zu lassen. Anders als ein Wäscheständer ist die Wäschespinne ausreichend groß, somit kann mehr Wäsche aufgehängt werden. Der Name kommt davon, weil der Schirm des Ständers wie ein Spinnennetz aussieht.

Wie befestigt man die Bodenhülse der Wäschespinne (mit oder ohne Beton)?

Heutzutage sollten sogenannte Bodenhülsen eigentlich mit jeder Wäschespinne mitgeliefert werden. Dank den Bodenhülsen gibt es verschiedene Methoden zum Befestigen der Wäschespinne im Boden.

Wäschespinne befestigen mit Beton

Bei dieser Variante benötigt man einen 10-Liter Eimer. Diesen müssen Sie dann mit Beton füllen, sobald dies getan wurde, können Sie die Bodenhülse hineinstecken und trocknen lassen. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Bodenhülse gerade im Beton ist, damit die Wäschespinne nicht spinnt und schief steht.

Die Variante ist gut für:

  • Gärten (man kann auch den Eimer für besonderes starken Halt im Boden eingraben)
  • Betonböden
  • Terrassen und/oder Balkone

Vorteil: Man kann den Eimer mit der Wäschespinne fast überall hinstellen. Der Standort kann öfters gewechselt werden.

Nachteil: Die Variante ist nicht das Beste für bequeme Menschen, die Betonmischung ist schwer und der Herstellungsprozess ziemlich anstrengend.

Wäschespinne befestigen ohne Beton

Diese Variante ist besonders für Gärten gedacht. Dabei eignet sich eine Einschraub-Bodenhülse am besten, mit der kann man ganz einfach in die Erde reinbohren, die Wäschespinne dazu befestigen und fertig. Mit normalen Bodenhülsen geht es auch, wobei man sie da selbst mit einer Schaufel eingraben muss.

Vorteil: Es ist leichter als die Beton-Variante und benötigt weniger Gegenstände.

Nachteil: Es hinterlässt jedoch viele Löcher, wenn man den Standort der Wäschespinne oft wechselt.

Tipp: Bitte stellen Sie die Wäschespinne nicht unter einen Baum und auch nicht dorthin, wo viele Vögel sind (Sie wissen bestimmt warum, es bringt Ihnen vielleicht Glück, aber das gilt leider nicht für die Wäsche.) Hier finden Sie übrigens hilfreiche Tipps zum optimalen Wäschesortieren.

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