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Slowflower - Alles zu nachhaltigen Schnittblumen

Tipps und Tricks um auch beim Blumenkauf nachhaltig zu handeln.

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© Shutterstock

Willkommen in der duftenden Welt der Slowflowers! Hier geht es nicht um eine neue Form des Yoga, sondern um eine Bewegung, die uns zeigt, dass Nachhaltigkeit in so ziemlich jede Ecke unseres Alltags integriert werden soll, auch bei Schnittblumen. Wenn Sie mit dem Begriff „Slowflowers“ also noch nicht viel anfangen können, sind Sie hier genau richtig! In unserem Ratgeberartikel erfahren Sie alles, was Sie über die Slowflower Bewegung wissen müssen - von der Bedeutung bis hin zu den besten Tipps, um nachhaltige Schnittblumen selbst zu züchten. Wir haben uns durch das Blumenmeer gewühlt, um Ihnen die besten Insider-Tipps und Tricks zu geben, wie Sie Ihrem Zuhause eine umweltfreundliche Note verleihen können, ohne dabei auf Schönheit und Qualität zu verzichten. Also schnappen Sie sich Ihre Gartenschere und lassen Sie uns gemeinsam in die blumige Welt der Slowflowers eintauchen!

Was bedeutet Slowflower?

Sie interessieren sich für Nachhaltigkeit und Umweltschutz? Dann ist Ihnen die Slowflower Bewegung vielleicht schon mal untergekommen. Aber was bedeutet "Slowflower" eigentlich genau? Diese Bewegung setzt sich für den Kauf und die Verwendung von Blumen aus lokalem Anbau ein, anstatt auf importierte Blumen zurückzugreifen.

Die Slowflower Bewegung wurde ins Leben gerufen, um ein Bewusstsein für die negativen Auswirkungen des internationalen Blumenhandels auf die Umwelt zu schaffen. Der globale Handel mit Schnittblumen verursacht einen enormen CO₂-Ausstoß durch Transport und Kühlung, sowie den Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln auf groß angelegten Blumenfarmen.

Durch den Kauf von Blumen aus lokalem Anbau reduziert die Slowflower Bewegung den CO₂-Fußabdruck. Regionale Blumen sind in der Regel frischer, länger haltbar und haben eine höhere Qualität als importierte Blumen. Die Bewegung bietet Verbraucher*innen eine Alternative, die die Umwelt schont und die lokale Wirtschaft fördert. Slowflower steht somit für Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Regionalität.

Wie können Schnittblumen nachhaltig sein?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Schnittblumen nachhaltig sein können. Einige Richtlinien, auf die Sie achten können, haben wir für Sie hier aufgelistet:

  1. Kauf von lokalen und saisonalen Blumen: Wenn Sie Blumen aus der Region kaufen, wird der CO₂-Fußabdruck durch den Transport und die Kühlung der Blumen reduziert. Im besten Fall wachsen diese Blumen nicht im Gewächshaus, was Energie und Ressourcen spart. Außerdem unterstützen Sie die lokale Wirtschaft und tragen zur Schaffung von Arbeitsplätzen bei.
  2. Biologischer Anbau: Biologisch angebaute Blumen werden ohne den Einsatz von Pestiziden und chemischen Düngemitteln produziert. Dies ist nicht nur besser für die Umwelt, sondern auch für die Gesundheit der Menschen, die auf Blumenfarmen arbeiten.
  3. Verwendung von wiederverwendbaren Vasen: Statt immer wieder neue Vasen für Schnittblumen zu kaufen, können Sie wiederverwendbare Vasen oder Behälter verwenden, und helfen dabei, den Bedarf an neuen Vasen zu reduzieren.
  4. Kompostierung: Wenn die Blumen verblüht sind, können Sie sie kompostieren, anstatt sie wegzuwerfen. Den Kompost kann man als natürlichen Dünger für Pflanzen verwenden.
  5. Schnittblumen als Geschenk: Anstatt Schnittblumen für sich selbst zu kaufen, können Sie sie nur für besondere Anlässe, z.B. als Geschenk für Freund*innen und Familie verwenden. Dadurch werden die Blumen wertgeschätzt und die Umweltbelastung wird reduziert.

Der Prozess hinter nachhaltigen Schnittblumen ist also eine Kombination aus dem Kauf von lokalen und saisonalen Blumen, biologischem Anbau, der Verwendung von wiederverwendbaren Vasen und Kompostierung. Indem Sie nachhaltige Schnittblumen kaufen und verwenden, können Sie einen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt leisten.

Und welche Art von Schnittblumen sind in Österreich nachhaltig und wieso?

In Österreich gibt es eine Vielzahl von Blumenarten, die nachhaltig angebaut und gehandelt werden. Wildblumen und Lavendel sind eine nachhaltige Wahl, da sie ohne den Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln wachsen können und in der Region auf natürliche Art und Weise vorkommen. Auch Sonnenblumen benötigen wenig Wasser und sind daher eine umweltfreundliche Wahl. Rosen gibt es in Österreich in vielen Sorten und Farben, und biologisch angebaute Rosen sind länger haltbar und umweltfreundlicher als importierte Rosen. Dahlien wachsen gut in Österreich und sind ebenfalls eine nachhaltige Wahl für Schnittblumenarrangements.

Diese Blumenarten werden in Österreich nachhaltig angebaut, da sie gut an das lokale Klima und die Bodenverhältnisse angepasst sind und daher ohne den Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln wachsen können. Der Kauf von nachhaltigen Schnittblumen aus der Region unterstützt die lokale Wirtschaft und reduziert den CO₂-Fußabdruck durch den Transport.

Tipps um nachhaltige Schnittblumen selbst am Balkon oder Kleingarten anzubauen

Sie möchten einen Schritt weitergehen und Ihre eigenen, nachhaltigen Schnittblumen zu Hause züchten? Hier sind einige Tipps, wie Sie umweltfreundliche Schnittblumen selbst auf Ihrem Balkon oder in Ihrem Kleingarten anbauen können:

  • Wählen Sie nachhaltige Blumenarten: Wählen Sie Blumen, die ohne den Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln wachsen können. Dazu gehören zum Beispiel Wildblumen, Sonnenblumen, Lavendel und Rosen.
  • Verwenden Sie umweltfreundliche Anbaumethoden: Dazu zählen Kompostierung, Mischkulturen und das Anpflanzen von Begleitpflanzen, um den Boden zu verbessern und Schädlinge abzuwehren.
  • Verwenden Sie umweltfreundliche Düngemittel: Kompost oder organischen Dünger reichen aus, um Ihre Pflanzen mit den benötigten Nährstoffen zu versorgen.
  • Nutzen Sie Regenwasser: Zum Gießen Ihrer Pflanzen müssen Sie kein Leitungswasser verschwenden. Stellen Sie draußen einen Topf auf und sammeln Sie Regenwasser, das mögen Pflanzen und Blumen ohnehin viel lieber.
  • Vermeiden Sie den Einsatz von Pestiziden: Bitte verzichten Sie auf Pestizide und chemischen Schädlingsbekämpfungsmittel, um Ihre Pflanzen zu schützen. Stattdessen können Sie natürliche Schädlingsbekämpfungsmittel wie Neem-Öl oder Marienkäfer verwenden.
  • Wählen Sie regionale Blumen: Setzen Sie auf Regionalität, um den CO₂-Fußabdruck durch Transporte zu reduzieren.
  • Schneiden Sie die Blumen richtig: Schneiden Sie die Blumen früh am Morgen oder spät am Abend, wenn es kühler ist. Verwenden Sie scharfe Scheren, um die Stiele nicht zu quetschen oder zu beschädigen.

Durch den Anbau von nachhaltigen Schnittblumen auf Ihrem Balkon oder in Ihrem Kleingarten können Sie nicht nur schöne Blumenarrangements für Ihr Zuhause schaffen, sondern auch die Umwelt schonen und Geld sparen, indem Sie auf den Kauf von Schnittblumen aus dem Geschäft verzichten!

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Die Redaktion
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