Waveboards
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Waveboards Ratgeber

Mit einem Waveboard können Sie das Fahrgefühl von Snowboards und Surfbrettern ganz ohne Schnee und Wasser auf der Straße nachempfinden. Die dem Skateboard ähnlichen Sportgeräte erfordern Geschicklichkeit und gewinnen immer mehr Beliebtheit. Im folgenden Kaufberater erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen, bevor Sie Waveboards kaufen.

Funktionsweise

Anderes als ein Skateboard fährt das Waveboard nur einspurig. Dadurch ist es ziemlich anspruchsvoll, auf dem Board die Balance zu halten. Es eignet sich jedoch perfekt für schnelle Fahrten und, um enge Kurven oder weite Bögen zu fahren. Driften, Kreisel, Tricks in der Halfpipe – all das ist für geübte Fahrer möglich. Die Rollen ähneln denen von Inlineskatern.

Die Besonderheit an Waveboards ist, dass kein Abstoßen vom Boden notwendig ist, um in Fahrt zu kommen. Die Bewegungen von Beinen und Hüften sorgen dafür, dass sich das Board bewegt. Mit ihm kann man vorwärts, seitwärts und schräg fahren, auf den meisten Modellen jedoch nicht rückwärts. Steigungen sind ebenfalls kein Problem. Indem Sie abspringen, können Sie das Board jederzeit stoppen, da es zur Seite kippt.

Typen von Waveboards

In der Regel werden drei Typen unterschieden: Waveboards mit und ohne Torsionsstange, das Flexsurfing Waveboard und Wavescooter.

Ein Waveboard ohne Torsionsstange besteht nur aus einem Fußdeck. Es ist dadurch leichter, weniger pflegeaufwendig und kann mit geringem Krafteinsatz kontrolliert werden. Zudem ist es etwas günstiger als ein Waveboard mit Torsionsstange. Diese Modelle ermöglichen es, die Fußdecks gegeneinander zu drehen.

Flexsurfing Boards bestehen ebenfalls aus zwei Fußdecks und einer Torsionsstange. Letztere ist besonders lang, was für mehr Stabilität und weniger Bruchgefahr sorgt. Besonders bei Sprüngen und Rampen auf der Halfpipe leisten diese Boards einen zuverlässigen Dienst. Sie sind dafür aber etwas schwerer als andere Waveboard-Typen.

Der Wavescooter verbindet die Eigenschaften von Waveboard und Cityroller. Ein Lenker ermöglicht spezielle Tricks und ein entspanntes Fahrgefühl. Wavescooter sind inzwischen sogar mit Elektroantrieb erhältlich.

Materialien

Die meisten Boards bestehen aus einer Mischung aus Kunststoff und Fiberglas, die die perfekte Balance zwischen Stabilität und Flexibilität sicherstellt. Vereinzelt gibt es auch Boards aus Aluminium oder Holz.

Rollen

Die Rollen des Boards bringen je nach Härtegrad unterschiedliche Eigenschaften mit. Die meisten Boards haben einen Härtegrad zwischen 74 und 101 A. Während weiche Rollen vor allem für das alltägliche Fahren geeignet sind, sollten Sie ein Board mit härteren Rollen wählen, wenn Sie Sprünge und Tricks planen. Je weicher die Rollen sind, desto schneller nutzen sie sich ab. Rollen mit einer Härte zwischen 78 und 84 A gelten als Allrounder. Ein Wechsel der Räder des Boards ist jederzeit unkompliziert möglich, sodass Sie Rollen mit passendem Härtegrad oder besonderen Funktionen (z. B. LED-Licht) nachrüsten können.

Waveboards Preisvergleich

Die Preise für ein Waveboard variieren ja nach Typ und verwendetem Material. Günstige Boards sind bereits ab 50 Euro erhältlich. Die meisten Modelle liegen im Preisbereich zwischen 70 und 100 Euro.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem Skateboard und einem Waveboard?

Der wesentliche Unterschied liegt in der Bauweise: Ein Skateboard verfügt über zwei Achsen und insgesamt vier Rollen. Ein Waveboard hat nur eine Achse und zwei Rollen. Die Beschleunigung erfolgt beim Skateboard über das Abstoßen mit dem Fuß, während das Waveboard nur mithilfe von Hüft- und Beinbewegungen beschleunigt und gelenkt wird.

Wo darf ich waveboarden?

Waveboarden ist ausschließlich auf Gehwegen bzw. in verkehrsberuhigten Zonen oder auf speziellen Sportflächen erlaubt. Das Fahren auf Radwegen und Straßen ist nicht gestattet und nicht sicher.

Ist Waveboarden für Kinder geeignet?

In der Regel sind bereits Kinder zwischen 6 und 10 Jahren in der Lage, auf dem Waveboard die Balance zu halten. Das Fahren kann dazu beitragen, den Gleichgewichtssinn und die Muskulatur zu entwickeln. Achten Sie jedoch darauf, dass Kinder beim Waveboarden gut geschützt sind und Helm sowie Protektoren tragen. Spezielle Kinder-Boards gibt es schon für weniger als 50 Euro. Diese sind meist kleiner und leichter als ein normales Waveboard.