Kleidung gegen Schweiß? It’s fashion, Darlings!

Wer kennt es nicht? Kaum steigen die Temperaturen auf über 20 Grad sind sie da: Schweißflecken. Aber nicht, wenn Sie auf die richtigen atmungsaktiven Materialien zurückgreifen. Wir sagen dem lästigen Schwitzen den Kampf an!

Baby hängt Wäsche auf im Garten
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Der Sommer steht vor der Tür. Auch wenn wir heuer kaum dazu gekommen sind unsere Frühjahrskollektion auszuführen, macht der Sommer auch dieses Jahr keinen Halt. Prognosen zufolge wird dieser Sommer wieder extrem heiß. Und leider bedeutet das für viele nur eines: Schwitzen! Doch gibt es Kleidung, die sie weniger ins Schwitzen bringt: Die folgenden Fasern und Materialien sind besonders angenehm für die heißen Sommermonate.

Leinen als natürliches, atmungsaktives Material

Durch seine spezielle Webart ist Leinen atmungsaktiv. Der Stoff wirkt so an heißen Sommertagen kühlend, denn er nimmt Feuchtigkeit leicht auf und trocknet sehr schnell. Schweißflecken bleiben somit aus, wobei die wärme-regulierenden Eigenschaften von Leinen dies ohnehin kaum zulassen. Leider ist Leinen eine Stoffart, die kaum elastisch ist und leicht zerknittert. Deshalb sind Kleidungsstücke aus Leinen meist weit geschnitten und flatterig. Diese Tipps für faltenfreie Wäsche ohne Bügeleisen helfen das Kleidungsstück knitterfrei zu behalten! Wer gar nicht auf einen zerknitterten Look oder langwieriges Steamen steht, der sollte sich jeodch besser eine Alternative zu diesem Trendstoff suchen.

Seide – die eleganteste Kleidung gegen Schweiß

Der fließende Stoff sieht nicht nur elegant und hochwertig aus, sondern agiert zusätzlich als natürliche Klimaanlage für die Haut. Diese kühlende Eigenschaft hat die Seide ihrer schlechten Wärmeleitung zu verdanken. Somit ist der glänzende Stoff sowohl perfekt für einen Tag im Büro als auch für einen lauen Sommerabend im Schanigarten. Der einzige Nachteil: Die Pflege ist etwas aufwendiger und das richtige Waschen ist maßgeblich, um das edle Teil zu erhalten.

Baumwolle ist mit dabei im Kampf gegen Schweiß

Der Klassiker Baumwolle ist sowohl in heißen Sommermonaten als auch in kalten Wintermonaten ein Hit. Im Sommer sollten Sie eher auf weitmaschige, grob gewebte Kleidungsstücke aus Baumwolle setzen. Sie sind luftdurchlässig, atmungsaktiv und verhindern somit auch überschüssige Schweißbildung. Versuchen Sie beim Einkauf auf biologische und nachhaltig gewonnene Baumwollproduktion zu achten. Die meisten Retail-Ketten führen inzwischen sogenannte „organic cotton“ Linien.

Viskose als wahres Schutzschild vor Schweiß

Viskosefasern werden ebenfalls aus Zellstoffen von Naturmaterialen gewonnen, durchgehen aber anschließend einen chemischen Prozess. Das Endprodukt sind sogenannte Viskose-Fasern. Viskose ist ein sehr leichter und kühler Stoff, weshalb es perfekt für heiße Sommertage geeignet ist. Auch dieser Stoff trocknet schnell, ist luftdurchlässig und ist leichter zu pflegen als sein Konkurrent Seide.

Das atmungsaktive Lyocell

Lyocell wird ähnlich hergestellt wie Viskose. Grundsätzlich besteht auch diese Stoffart aus Naturmaterialen, jedoch wird er abschließend chemisch verarbeitet. Wenn Sie auf eine umweltfreundliche Herstellung achten, sollten Sie zu Tencel, ein markengeschützter, nachhaltiger Lyocellstoff, greifen. Lyocell ist ebenfalls ein weiches, kühlendes und glänzendes Material, welches für jeden Anlass passt.

Wovon Sie die Finger lassen sollten:

Synthetisch hergestellte Kunstfasern wie Polyester oder Polyacryl sind nicht atmungsaktiv und speichern Wärme. Deshalb sollte man vor allem im Sommer einen Bogen darum machen. Aber auch natürliche Materialien wie Leder sind kaum luftdurchlässig und deshalb nicht für heiße Sommertage geeignet. Zum Schluss haben wir noch einen kleinen Haushaltstipp – unsere Großeltern schwören darauf: Nähen Sie kleine Dreiecke aus Baumwolle in die Achseln, um pflegeintensive Materialien wie Seide, vor Nässe zu schützen. Dadurch müssen Sie nicht das gesamte Kleidungsstück waschen, sondern lediglich die Baumwoll-Dreiecke.

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