Allergiker aufgepasst! Diese Haustiere sind allergiefreundlich

Diese Haustiere machen Tierhaar-Allergikern weniger Probleme!

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Hunde und Katzen sind wahrscheinlich die besten Freunde des Menschen. Sie geben einem so viel Liebe und Geborgenheit zurück. Klar, dass man erst mal fassungslos ist, wenn man herausfindet, dass man unter einer Tierhaarallergie leidet. Für viele Menschen bricht dadurch eine Welt in sich zusammen. Aber das muss nicht das Ende der Tierhaltung sein!

So wird ihr Zuhause Allergiker freundlich

Haustiere bereichern das Leben in vielen Bereichen. Natürlich kommt ein Haustier mit allerlei Verpflichtungen, doch die Liebe, die man von Tieren zurückbekommt, ist unbezahlbar. Leider treten Tierhaarallergien heutzutage oft auf. Und das schlimmste: Es kann von einem Tag auf den anderen passieren. Vor allem Kinder sind oft davon betroffen. Das ist natürlich ein Schock für die ganze Familie, wenn die geliebte Schmusekatze plötzlich zu geschwollen Augen und triefender Nase führt. Ein HNO-Arzt kann Sie in diesem Fall sicher gut beraten und eine Lösung, wie beispielsweise eine Hyposensibilisierung, mit Ihnen und Ihrer Familie gemeinsam erarbeiten. Wenn Sie an einer plötzlich auftretenden Tierhaarallergie leiden, befolgen Sie folgende Tipps:

  • Tierfreie Zonen
  • Täglich Staubsaugen
  • Gründliche Oberflächenreinigung
  • Direkten Kontakt zu Tier vermeiden

Wenn es zu einer plötzlich auftretenden Tierhaarallergie in Ihrem Haushalt kommt, beschränken Sie den Zugang Ihrer Fellnase. Schlaf- und Wohnzimmer sollten tierhaarfreie Zonen sein, um den Allergiker zu schützen. Außerdem sollten regelmäßiges Staubsaugen höchste Priorität sein! Es gibt inzwischen spezielle Staubsauger, die Allergikern das Leben um ein Vielfaches erleichtern, also einfach mal ausprobieren. Auch wenn es hart klingt, Sie müssen den Kontakt zu Ihrem Vierpfoter reduzieren. Meistens werden allergische Reaktionen am stärksten getriggert, wenn es zu direktem Körperkontakt kommt. Das ist natürlich schwer, wenn die Schmusekatze oder der treue Hund es gewohnt ist, mit Ihnen zu kuscheln. Aber es geht dabei um Ihre Gesundheit. Kurze Streicheleinheiten sollten kein Problem sein, insofern Sie sich anschließend gründlich die Hände waschen. Gemeinsames schlafen im Bett oder auf dem Sofa sind für Allergiker leider nicht mehr möglich. Hausbesitzer haben hier definitiv einen Vorteil. Die Tiere können sich größtenteils draußen im Garten aufhalten. So eine Hundehütte gibt dem Garten eine ganz neue Ästhetik. Und auch für Katzen gibt es mittlerweile entzückende Häuschen, die sich wunderbar in den Garten integrieren lassen.

Wenn Sie bereits über Ihre Allergie Bescheid wissen, gibt es gewisse Hunde- und Katzenrassen, die allergiefreundlicher als andere Arten sind.

Katzenhaarallergie? – Diese Katzenrassen sind allergiefreundlich

Ja, das Leben mit einer Tierhaarallergie ist schwierig. Eine Allergie bedeutet aber nicht das Ende der Haustierhaltung. Tatsächlich gibt es einige Katzenrassen, die Allergikern kaum bis wenig Probleme bereiten. Hier haben wir eine Liste mit beliebten, hypoallergischen Katzenrassen:

  • Balinese
  • Javanese
  • Orientalische Kurzhaarkatze
  • German Rex
  • Cornish Rex
  • Sibirische Langhaarkatze (Sibirskaja)

Achtung: Auch wenn es sich bei diesen Rassekatzen um hypoallergische Arten handelt, kann man sich nie zu 100 Prozent sicher sein, dass allergische Reaktionen ausbleiben. Das Geschlecht spielt ebenfalls eine Rolle. Weibliche Katzen und kastrierte Kater triggern seltener allergische Reaktionen. Übrigens stammen die Allergene, die Allergien auslösen, nicht direkt vom Fell der Katzen. Sie befinden sich im Speichel, Urin und den Talgdrüsen der Vierbeiner. Selbst eine Nacktkatze, wie beispielweise die Sphynx Katze, kann allergische Reaktionen auslösen. Ein Besuch bei Ihren Haus- oder HNO-Arzt ist deshalb ratsam. Durch ein genaues Blutbild kann die Stärke und Ausprägungen der Allergie besser gemessen werden.

Auf den (hypoallergischen) Hund gekommen

Es gibt hypoallergische Hunderassen, welche das Zusammenleben zwischen Allergikern und treuer Fellnase erleichtern. Genauso wie bei allergiefreundlichen Katzenrassen, ist auch bei diesen Hunden eine allergische Reaktion nicht gänzlich auszuschließen. In den meisten Fällen bereiten diese Hundearten Allergikern weniger Probleme als herkömmliche Rassen.

  • Pudel
  • Yorkshire Terrier
  • Bedlington Terrier
  • Barbet
  • Griffon Bruxellois
  • Basenji
  • Schnaunzer
  • Malteser
  • Havaneser
  • Samojede
  • Irish Water Spaniel
  • Lagotto Romagnolo

Diese Hunderassen werden als allergiefreundlich bezeichnet, da sie Kurzhaar-Hunderassen sind. Durch regelmäßiges Waschen und Pflegen der Hunde, können allergische Reaktionen reduziert werden. Wie wir bereits wissen, befinden sich die Allergene nicht direkt im Hundehaar. Hunde sondern ein allergisches Sekret durch die Haut bzw. Hautschuppen. Im kurzen Haar können sich somit weniger Allergene sammeln und festhalten, weshalb diese Rassen weniger starke Allergien auslösen.

Abschließend lässt sich sagen, dass es keine 100-prozentige Garantie dafür gibt, dass hypoallergische Hunde- und Katzenrassen keine Allergie auslösen. Wenn Sie also auf Nummer sicher gehen wollen, denken Sie darüber nach sich Fische, Amphibien oder Reptilien zuzulegen. Zugegeben, die sind wahrscheinlich nicht so kuschelig wie die Fellnasen, können einem aber trotzdem ans Herz wachsen. Zum Thema Fischhaltung haben wir bereits einen Artikel online. Klicken Sie sich rein und lesen Sie alles zum Einstieg in die Aquaristik!

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