Wandern für Anfänger: 5 Tipps für den richtigen Start

Wenn der Berg ruft, dann können Sie jetzt "Hier!" schreien! Mit unseren 5 Tipps finden Sie Ihren Start ins Wandervergnügen!

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Wandern bereitet buchstäblich Freude

Wandern macht Spaß, ist kostenlos und bietet eine Vielzahl an Vorteilen. Von der Verbesserung Ihres Fitness-Niveaus über die Freisetzung von Endorphinen bis hin zum Abbau von Stress - Wandern ist eine absolute Wohltat.
Es ermöglicht uns die Schönheit der Natur zu erleben und füllt zusätzlich unsere Lungen mit frischer Bergluft. Auch wenn Wandern nicht in Ihrem Repertoire bis dato war, ist diese sportliche Betätigung eine Aktivität für jedes Alter. Wir geben Ihnen einen kleinen Wander-Input, um das nötige Selbstvertrauen zu finden Ihre Wanderschuhe zu schnüren und die Natur zu genießen!

Tipp 1: Wanderwege finden

Bevor das Vergnügen einmal losgeht, ist die Wahl einer Wanderroute essenziell. Kurzum auch gesagt: Der Weg ist das Ziel. Nun gut, hierfür müssen Sie den Weg also einmal wissen.

Ausschlaggebend soll hier natürlich auch sein, wie lange möchte ich wandern, wo werden etwaige Pausen eingelegt, sodass ich einen bezaubernden Ausblick genießen kann.

Folgende Apps und Hilfestellungen gibt es hier:

  • Google Maps
  • Apps: der Wienerwald, Bergfex, Komoot, Outdooractive, alpenvereinaktiv.com, Ortovox Bergtouren
  • Wanderkarten und spezielle Bücher zu Naturschutzgebieten
  • Lokale Tourismusinformationszentren

Tipp 2: Ein Wanderweg will gut gewählt sein

Bei der Wahl Ihres Wanderweges sind ausgewählte Kriterien zu beachten. Genauso wie Ski-Pisten einem Schwierigkeitsgrad unterliegen, gibt es bei Wanderwegen eine Einstufung. Ob es eine leichte Steigung oder doch ein ganz schönes "Stückl" bergauf geht, will gut überlegt sein. Nehmen Sie hier auch Rücksicht auf die Gruppenmitglieder, mit welchen Sie unterwegs sind. Nicht alle Wanderer*innen haben die selbe Fitness.

Hier ein paar wichtige Punkte, die Sie bei der Wahl Ihrer Wanderroute gut überlegen sollten:

  • Entfernung
  • Dauer
  • Schwierigkeit
  • Höhe
  • Jahreszeit
  • Wetter
  • Gesellschaft

Tipp 3: Die richtige Ausrüstung

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Wandern macht viel mehr Spaß, wenn Sie die richtige Ausrüstung haben. Oder andersrum gesagt: Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Bekleidung. Was wir aber eigentlich damit sagen wollen ist, dass Sie mit stylischen Ballerinas am Wanderweg nicht nur nicht gut aufgehoben sind, sondern sich durchaus auch verletzen können. Achten Sie hierbei also auf die passende und auf die Route und das Wetter abgestimmte Bekleidung.

Die wichtigsten Elemente sind:

  • Wasserdichtes und atmungsaktives Bekleidung - somit sind Sie vor Regen geschützt und gegebenenfalls Sie schwitzen, kann der Körper atmen.
  • Schichten der Bekleidung - bedenken Sie Accessoires wie Westen und Pullover, damit Sie gegebenenfalls geschützt sind.
  • Schuhe - essenziell und ohne diesen geht's nicht. Die passende und gut gesicherte "Fußbekleidung" entscheidet über einen Erfolg beim Wandern. Achten Sie bei der Wahl Ihrer Wanderschuhe immer auf eine ausreichende Knöchelstabilisierung.
  • Rucksack - last but not least. Um den Proviant, die Photo-Kamera und Sonstiges zu verstauen braucht es einen Rucksack. Wählen Sie hier ein Modell mit guter Rückenpolsterung.

Für eine gute und vielleicht auch lange Wanderung dürfen Sie zusätzlich zur Bekleidung natürlich auch Ihr Gepäck (was sich im Rucksack befindet) nicht vergessen. Hier werden Sie alle nötigen Dinge mitnehmen, die sie zur Verpflegung, aber natürlich auch für spontane Momente unterwegs brauchen. Mehr hierzu aber unter Tipp 4.

Tipp 4: Richtig gepackt, ist halb gewonnen

Und nun geht es um den richtigen Rucksack-Inhalt bzw. was essenziell ist mitzunehmen:

  • Wasser (ungefähr ein Liter pro 2 Stunden) - denn eine Wanderung, wie auch Sportbetätigung, gehört mit ausreichend Flüssigkeit unterstützt
  • Sonnencreme & Sonnenbrille - ist das Wetter dementsprechend, dann kann eine Schicht Sonnencreme auf einer bestimmten Berghöhe durchaus wichtig. Wir wollen uns doch keinen Sonnenbrand zulegen!
  • Erste Hilfe Kasten - eine kleine Auswahl an Pflastern (normale Pflaster und Blasenpflaster) sind nicht unklug dabeizuhaben.
  • Ein Mobiltelefon (und ein tragbares Ladegerät) - für etwaige Notfälle sind sie gut ausgerüstet und können jederzeit Hilfe anfordern oder auch ein Photo von der bezaubernden Aussicht machen.
  • Die richtige Jause fürs Wandern sowie ausreichend Wasser muss mit!
  • Navigationswerkzeuge (nicht nur ein GPS-fähiges Telefon, sondern einige Optionen für den Fall, dass Ihr Telefon stirbt, d. H. Eine Karte und ein Kompass) - das macht Sie zum absoluten Profi
  • Eine kleine Taschenlampe - die Dämmerung kann schneller eintreten, als Sie denken. Selbst, wenn Sie bereits am Rückweg sind.

Tipp 5: Die grundlegende Wander-Etiquette

Auch am Berg gibt es Regeln zu beachten. Der Umgang mit der Natur steht hier vordergründig im Fokus.

Dies gilt es zu beachten:

  • Wenn Sie sich auf einem schmalen Wanderweg befinden, dann haben die Bergaufgehenden den Vortritt den Bergabgehenden.
  • Spielen Sie keine laute Musik und verwenden Sie gegebenenfalls Kopfhörer. Die Umwelt ist auch hier sehr empfindlich.
  • Bleiben Sie auf dem Wanderweg und tragen Sie nicht zur Erosion natürlicher Lebensräume bei.
  • Falls die Natur einmal wirklich ruft, wenn Sie wissen was wir meinen: Dann verrichten Sie Ihr Geschäft abseits (mind. 200m Entfernung) einer Wasserquelle.
  • Hinterlassen Sie keinen Müll. Hierfür haben Sie Ihren Rucksack, wo Sie alles verstauen können.
  • Stören Sie und füttern Sie keine Wildtiere.
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