Welcher Motorradhelm für Brillenträger*innen?

Die verschiedenen Arten von Motorradhelme, einfache Tipps & die besten Helm-Modelle für Brillenträger*innen finden Sie hier!

freundliche_junge_Dame_mit Brille_und_Helm
© Shutterstock

Zum Motorradfahren gehört die richtige Ausrüstung. Dazu zählt nicht nur das richtige Outfit, sondern auch ein passender Helm, der das Gesamtpaket abrundet. Es gibt die unterschiedlichsten Motorradhelm-Modelle. Als Brillenträger*in hat man leider nicht immer die volle Auswahl an Helmen. Der Motorradhelm sollte Brillenträger*innen beim Tragen nicht behindern und komfortabel sein, somit fallen bereits eine Menge an Modellen weg. Dadurch stellt sich die Frage:“ Worauf müssen Brillenträger*innen beim Kauf einer Motorradhelms achten?“

Warum brauchen Brillenträger*innen spezielle Motorradhelme?

Wenn Brillenträger*innen nicht auf bestimmte Kriterien beim der Helmauswahl achten, gibt es leider Probleme bei der Ausfahrt mit dem Motorrad. Zu den häufigsten Missständen zählen:

  • Geringerer Tragekomfort
  • Schadensrisiko
  • Verrutschen der Brille während der Fahrt
  • Ablenkungen durch Luftverwirbelungen
  • Einschränkungen bei der Sicht

Sie sehen also, die Liste an Behinderungen beim Motorradfahren kann lang seien. Deshalb ist es wichtig, genügen Zeit in die Auswahl des passenden Helms für Brillenträger*innen investiert wird.

Das muss ein Motorradhelm für Brillenträger*innen können!

Eine Sehschwäche ist heutzutage kein Problem mehr. Dank Brillen und Kontaktlinsen führen Menschen mit Sehschwäche ein ganz normales Leben. In manchen Situationen, wie eben beim Motorradfahren erschwert eine Brille oft das sonst so sorglose Auswählen eines Helmes. Wenn Sie aber auf Punkte wie Passform, Innenpolsterung und Visier achten und diese auf die Bedürfnisse von Brillenträgern abstimmen, ist die Helmbesorgung kein Problem.

Es wird schnell ersichtlich, dass Motorradhelme speziell auf die Bedürfnisse von Brillenträger*innen abgestimmt werden müssen. Achten Sie also darauf, dass Ihr Motorradhelm folgende Merkmale aufweist:

Komfortable Passform

Aber wie merkt man beim Anprobieren, dass der Helm komfortabel ist? Ganz einfach: Die Brille sollte sich bequem aufsetzen lassen. Eine weiche Polsterung innerhalb des Helmes ist also unumgänglich. Das ist wichtig, weil die Polsterung den Druck der Brillenbügel auf den Kopf reduziert. Somit werden sich Druckstellen, Schmerzen oder Beschädigungen an der Brille verhindert. Im besten Fall lassen sich die Wangenpolster auch entnehmen oder die Polsterung enthält einen sogar einen eigenen Brillenkanal. Trotz der Polsterung und angenehmer Passform muss der Helm dicht am Kopf anliegen. Erst dadurch ist die Schutzwirkung gegeben.

Kratzfestes Visier

Wenn Sie das nötige Kleingeld haben, zahlt ein kratzfestes Visier sich auf alle Fälle aus. Damit beugen Sie Sichteinschränkungen vor. Kratzfeste Visiere werden mit einer zusätzlichen Oberflächenbeschichtung ausgestattet. Dadurch ist die Widerstandsfähigkeit gegen Kratzer deutlich höher.

Ein Tipp, der nicht nur für Brillenträger*innen nützlich ist: Wenn Sie oft mit einem beschlagenen Visier zu kämpfen haben, empfehlen wir Ihnen auf ein Pinlock-Visier umzusteigen. Bei einem Pinlock-Visier sind zwei Visierscheiben miteinander verstiftet. Dadurch wird die Atemluft nicht kondensiert. Diese Art von Visieren ist besonders bei kühlen Temperaturen vorteilhaft. Der einzige Nachteil: Beim Tragen eines Pinlock-Visiers müssen Fahrer*innen mit doppelter Lichtbrechung klarkommen.

Gute Luftabdichtung durch ein gutes Visier

Genug von Luftverwirbelungen am Brillengestell? Dann achten Sie beim der Auswahl Ihres Motorradhelms auf eine besonders gute Abdichtung durch das Visier. Trotzdem darf der Helm nicht zu stramm sitzen. Eine ausreichende Belüftung für den Kopf muss immer gegeben sein.

Welche Motorradhelme sind für Brillenträger*innen geeignet?

Wenn es um die Passform geht, dann sind Jethelme und Braincaps die bequemste Variante für Brillenträger*innen. Bei diesen Modellen ist nicht einmal das Abnehmen der Brille beim Aufsetzten nötig. Diese Helme sind besonders bei Mopedfahrer*innen beliebt, wenn Sie sich jedoch mit einem Motorrad fortbewegen, sind diese Modelle leider nicht ausreichend sicher. Einen deutlich besseren Schutz bei Unfällen bieten sogenannte Integralhelme.

Eine weitere, super Alternative für Brillenträger*innen sind Klapphelme. Bei Klapphelmen lassen sich Visier und Kinnteil einfach hochklappen. Dadurch lässt sich die Brille auch einfach aufsetzen, selbst wenn der Helm schon am Kopf sitzt. Auch wenn diese Modelle wie für Brillenträger*innen gemacht sind, gilt vor dem Kauf immer: Erst austesten und dann kaufen!

Kann man auch die Brille fürs Motorradfahren anpassen?

Nicht nur der passende Helm ist wichtig, Sie können Ihre Ausfahrten aber auch durch die richtige Wahl des Brillengestells angenehmer gestalten. Wir haben ein paar Tipps für den nächsten Brilleneinkauf.

  • Schmale Fassungen passen sich besser an.
  • Für ein größeres Sichtfeld sollten die Bügel höher angesetzt werden.
  • Eine flexiblen Fassungen verhindert Brüche.
  • Große Gläser für bessere Sicht.
  • Leichte Brillengestelle, z.B. aus Titan.

Außerdem empfehlen wir Ihnen, stets eine Ersatzbrille auf Ausfahrten mit sich zu führen. Denn sollte Ihre Brille im Ernstfall wirklich beschädigt werden, haben Sie immerhin ein zweites Modell und können Ihre Motorradtour problemlos fortsetzen.

Juuhu_Logo_Rund_630x630.jpg
Die Redaktion
Haben Sie einen Tipp für uns? Schreiben Sie uns unter: [email protected]

Themenwelten