5. Juni Internationaler Tag der Umwelt

Der internationale Tag der Umwelt nähert sich mal wieder und gerade in einer Zeit wie dieser könnte das kaum wichtiger sein!

Schönes tropisches Korallenriff mit Fischen bei Sonnenuntergang.png
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Wie jedes Jahr steht der Tag auch heuer wieder unter einem besonderen Motto: Bekämpft den Plastikmüll.

Der Klimawandel und die Verschmutzung von Umwelt und der Ozeane ist nach wie vor ein unumgängliches Problem, dem sich die Menschheit derzeit stellen muss. Wir haben einfache Tipps und Tricks für Sie herausgesucht, womit Sie Ihren Plastikkonsum verringern und dem Planeten etwas aufatmen lassen können.

  • Mehrwegbecher und Dosen sind die perfekte Alternative zu Plastik Take-away Geschirr von Restaurants und Coffeeshops. Fast jedes Lokal akzeptiert diese mittlerweile. In einigen Restaurants und Cafés gibt es sogar Rabatte, wenn Sie Ihr eigenes Geschirr mitbringen.
  • Egal ob Plastik- oder Papiertragetaschen – beide sind schlecht für die Umwelt. Versuchen Sie besser wiederverwendbare Stofftaschen. Das ist eine einmalige Investition, mit der Sie langfristig etwas Gutes für unseren Planeten tun.
  • Egal ob zu einem erfrischenden Smoothie oder einem Iced Coffee – der Strohhalm darf dabei nicht fehlen. Inzwischen sind die klassischen Plastikstrohhalme verboten und wurden durch biologisch abbaubare Alternativen ersetzt. Wer noch einen Schritt weitergehen und noch mehr Müll vermeiden möchte, kann sich wiederverwertbare Strohhalme aus, beispielweise, Edelstahl zulegen.
  • Denken Sie auch an Alternativen zu Plastik- und Partygeschirr. Wenn Sie das nächste Mal ein Picknick im Freien planen, greifen Sie auf Mehrweggeschirr zurück. Einmal gekauft, kann das Geschirr immer wieder verwendet werden und ist somit auch gut für’s Geldbörserl.
  • Machen Sie einen Bogen um Mikroplastik! Vor allem Kosmetikprodukte tragen sehr viel zur weltweiten Mikroplastikbelastung bei. Deshalb empfiehlt es sich auf nachhaltige Naturkosmetik umzusteigen. Wie finden Sie heraus, ob ein Produkt Mikroplastik enthält? Ein Blick auf die Rückseite genügt. Wenn Sie Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyamid (PA) oder Polyethylenterephtalat (PET) in den Inhaltsstoffen lesen, sollten Sie besser zu einem anderen Produkt greifen.
  • Versuchen Sie Kleidung und Textilen aus Naturfasern zu kaufen. Bei Kunstfasern wie beispielsweise Polyester lösen sich beim Waschen kleine Faserteile, die im Abwasser landen. Dieses endet schlussendlich im Meer, wo es unter anderem von Fischen und anderen Meereslebewesen aufgenommen wird. Die Herstellung von Kunstfasern ist ebenso aufwendiger und verbraucht mehr Energie. Ein angenehmer Nebeneffekt ist zudem, dass man in Kleidung aus Naturfasern weniger schwitzt!
  • Vermeiden Sie unnötige Plastikverpackungen: Warum sollten Sie Gurken oder Äpfel in einer Plastikhülle kaufen, wenn diese ohnehin von einer natürlichen Schutzhülle umgeben sind. Unser Tipp: Auf Bauern- und Wochenmärkten finden Sie sowohl loses Obst und Gemüse, als auch Milchprodukte, die Sie in selbst mitgebrachten Behältern füllen und anschließend kaufen können.
  • Wer den Kampf gegen Plastik mit Sport verbinden möchte, dem empfehlen wir „Plogging“. Bei diesem Trend aus Schweden wird herumliegender Müll während der täglichen Joggingrunde aufgeräumt. Das hält Sie und die Umwelt fit! Natürlich können Sie das Ganze auch bei einem erholsamen Sparziergang machen.

Sie sehen also, dass es gar nicht so schwer ist Ihren Plastikkonsum zu reduzieren. Obendrein können Sie sich sogar einiges sparen, denn wie der Name bereits sagt, sind Mehrwegprodukte immer wieder verwendbar! Wenn Sie sich generell für einen grünen Lebensstil interessieren, legen wir Ihnen unseren Artikel zum Thema nachhaltiges Reisen ans Herz. Machen Sie mit und tragen Sie zur Rettung unseres Planeten bei, denn wir haben nur den einen.

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