Urlaub mit meinem Hund – eine Checkliste mit Vorkehrungen

Der langersehnte Urlaub steht an. Wer einen Hund besitzt, steht nun vor der Frage: Soll ich meinen vierbeinigen Begleiter mitnehmen? Immerhin ist dies immer mit einem gewissen Mehraufwand verbunden. Allerdings ist das gemeinsame Erlebnis um ein vielfaches schöner, wenn Bello dabei ist – immerhin wird er doch als vollwertiges Familienmitglied betrachtet. Damit Sie Ihren Urlaub mit Hund in vollen Zügen genießen können, haben wir hier Tipps und Tricks für Sie zusammengefasst.

Ein glücklicher Hund genießt die Autofahrt zum Urlaubsort.jpg
© Christin_Lola / shotshop.com

Wohin soll die Reise mit Hund gehen?

Zu Beginn steht natürlich die Frage nach dem passenden Reiseziel. Denn natürlich packen Sie je nach klimatischen Gegebenheiten sowie Dauer und Art des Urlaubes. Der Urlaub mit Hund hat meist einen eher aktiven Charakter, bzw. man hält sich viel an der frischen Luft auf. Hier zunächst eine kleine Liste an tollen Ausflugszielen in Österreich:

  • Die Wiener Alpen (Rax, Schneeberg) sowie der niederösterreichische Semmering laden zur Sommerfrische inklusive Wandern ein.
  • Im Waldviertel kann man ins kühle Nass des Ottensteiner Stausees hüpfen.
  • Schöne Wanderungen mit Hund bieten auch die Ötschergräben im niederösterreichischen Mostviertel.
  • Im Salzburger Land locken die Krimmler Wasserfälle sowie der Nationalpark Hohe Tauern.
  • Das steirische Gesäuse bietet wunderschöne Eindrücke.

Aber auch Auslandsreisen sind mit Hund problemlos möglich. Eine gute Vorbereitung ist hier die halbe Miete und erspart eine Menge Stress.

Vorkehrungen vor dem Urlaub

Wenn Sie mit einem öffentlichen Verkehrsmittel verreisen möchten, lohnt sich die Gewöhnung Ihres pelzigen Lieblings an die Transportbox. Die Sicherung des Vierbeiners beim Reisen ist gesetzlich verpflichtet und die Transportkiste gilt als das sicherste Mittel dafür. Eines vorweg: Flugreisen sind eine große Belastung für Ihren Hund. Der Lärm und die ungewohnte Umgebung, in der er sich für längere Zeit alleine aufhalten muss – das sollte nur in Ausnahmefällen vorkommen. Um Angst zu vermeiden, lohnt es sich, sich nach alternativen Transportmitteln umzusehen. Diese Checkliste hilft Ihnen, vorab alle wichtigen Vorkehrungen zu treffen:

  • Abklärung mit Ferienquartier: Eine Erlaubnis für den Aufenthalt des Tieres im Hotel, Ferienwohnung, Ferienhaus oder Campingplatz einholen.
  • Planung einer tierfreundlichen Reise: Planen Sie Zwischenstopps oder Zwischenübernachtungen bei Reisen mit dem Auto oder der Bahn ein.
  • Impfschutz: Lassen Sie den Impfpass vom Tierarzt kontrollieren. Für die Einreise in bestimmte Länder sind spezielle Impfungen erforderlich, die recht aktuell sein müssen. Diese bei Bedarf entsprechend abholen.
  • Papiere: Besorgen Sie bei Bedarf die erforderlichen Grenzpapiere für Ihr Tier.
  • Reiseapotheke für den Hund: Ausreichend Medikamente, falls sie der Hund dauerhaft einnehmen muss, beim Tierarzt besorgen.
  • Parasitenprophylaxe: Führen Sie eine Wurmkur durch und nehmen Sie eine Zecken- und Flohprophylaxe vor.
  • Zubehör: Einkauf von Tierzubehör für die Reise bzw. den Urlaub (Futter, Leckerlies, Beißkorb, portable Trink- und Fressnäpfe, etc.) und vor allem: die Gewöhnung der Fellnase an diverse Gadgets. Gerade in stressigen Situationen ist es für alle Beteiligten einfacher, sich an Erprobtes zu halten, als an völlig Neues.

Checkliste für den Urlaub mit Hund: Das muss unbedingt mit

Mops und Besitzer sitzen zwischen Gepäck im Kofferraum des Autos.jpg
© Belchonock / shotshop.com

Damit eine fremde Umgebung und ein verändertes Klima das Tier nicht zu sehr stressen und negativ belasten, ist es wichtig, dass Hunde vertraute Gegenstände, Leckerlis und Futter am Ferienort haben. Hier eine Liste, die alle Dinge aufzählt, die für einen zufriedenen Hund im Urlaub wichtig sind:

  • Transportbox
  • Fress- und Trinknapf
  • Trinkflasche für unterwegs
  • das gewohnte Futter
  • genügend Leckerlis und Kaustangen
  • Leine und Schleppleine
  • Halsband oder Brustgeschirr
  • Maulkorb
  • Adressschild mit den Kontaktdaten des Besitzers am Halsband
  • Plastiksäckchen für die Hinterlassenschaften
  • Körbchen oder Decke
  • Bürste
  • Lieblingsspielzeug
  • Handtuch
  • Hundeshampoo
  • etwaige Medikamente
  • Zeckenschutzmittel
  • alte Tücher für schmutzige Pfoten

Sind Hunde auf dem Campingplatz erlaubt?

In der Regel sind Hunde auf Campingplätzen willkommen, vorausgesetzt sie und vor allem ihre Frauchen und Herrchen halten sich an die Hausregeln des Campingplatzes. Am besten Sie informieren sich vorab direkt bei den Betreibern. Wichtig: Auf manchen Plätzen sind Hunde im Caravan erlaubt, nicht aber im Zelt. Besonders schön ist ein Campingurlaub mit Hund, wenn der Platz an einem See oder anderem Gewässer gelegen ist. So kann Ihr Vierbeiner sich im Wasser auspowern, während Sie am Ufer gemütlich lesen. Möglicherweise eines dieser elf Bücher für den Urlaub.

Freizeitaktivitäten mit Hund planen

Bedenken Sie, dass Freizeitaktivitäten mit Hund im Urlaub oftmals eingeschränkter möglich sind, als zu Hause. Wenn ein Kinoabend ansteht, informieren Sie sich über das Angebot in der Umgebung – eventuell ist ein Freiluftkino vorhanden, zu dem der treue Begleiter mitgenommen werden kann. Es ist außerdem ratsam, vorab in Erfahrung zu bringen, ob im Restaurant der Wahl Hunde geduldet sind. Außerdem eignen sich Wanderungen hervorragend für Quality Time im Freien. Anhand diverser Wander-Websites im Netz lässt es sich heute einfach herausfinden, welche Routen mit Hund gut zu bewältigen sind. Sind Sie nicht nur mit ihrem Vierbeiner sondern auch mit Kindern unterwegs, müssen Sie nur noch Ihren Nachwuchs zum Wandern motivieren.

Anreise mit dem Auto

Wie bereits erwähnt, sollten Flugreisen mit dem Hund wenn möglich umgangen werden. Das wohl stressbefreiteste Transportmittel für den Urlaub mit Hund ist das Auto. Essenziell ist allerdings, dass der Hund an das Gefährt gewöhnt wird. Arbeiten Sie mit positiver Bestärkung – das hat den zusätzlichen Vorteil, dass der Vierbeiner den Wagen zudem als Rückzugsort für sich anerkennt. So können Sie ihm auch zwischendurch eine Pause gönnen, indem Sie ihm lediglich die Heckklappe Ihres Autos öffnen müssen. Wenn Sie gerade auf der Suche nach einem neuen PKW sind finden Sie hier Tipps für das beste Familienauto.

Während der Anreise empfiehlt es sich außerdem, regelmäßig Pausen einzulegen. Nutzen Sie Routenplaner wie zum Beispiel Google Maps und markieren Sie mögliche Zwischenstopps entlang der Route. Das hilft, die Fahrt ruhig und besonnen anzugehen. Eine entspannte Stimmung sollte höchste Priorität haben, denn Hunde nehmen Schwingungen bekanntlich sehr feinfühlig auf.

Mit diesen Tipps und Tricks steht einem unvergesslichen Urlaub mit Ihrem Hund nichts mehr im Wege. Wir wünschen eine gute Reise. Damit Sie die schönen Momente immer wieder durchleben können, ist es natürlich toll, diese in Bilder festzuhalten. Die beste Kamera für den Urlaub finden Sie mithilfe unseres Beraters.

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Die Redaktion
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